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Alle wichtigen Infos zum Tag der Regionen erhalten Sie bis dahin hier:
www.tag-der-regionen.de
Seit 1999 ist der Tag der Regionen die bundesweit einzige und größte Veranstaltungsplattform für Regionalität.
Als langjähriges Projekt des Bundesverbands der Regionalbewegung e.V. bündelt der Tag der Regionen Aktionen, Veranstaltungen und Engagement rund um das Thema Regionalität. Und setzt sich FÜR die Wertschätzung VON Akteuren regionaler Wertschöpfungsketten ein.
Er stärkt das Verbraucher:innen-Bewusstsein für nachhaltigen, regionalen Konsum und zeigt, welch großes Potential in Regionen und regionalem Handeln steckt.
Am 4. Oktober und im Aktionszeitraum über den gesamten September & Oktober findet der Tag Regionen 2026 statt. Mit dem diesjährigen Motto „NAH versorgen – GUT für morgen“ steht der Tag der Regionen auch im Kontext des BMLEH-Themenjahres „Heimat schmeckt“, das die Bedeutung regionaler Produkte, regionaler Wertschöpfung und funktionsfähiger regionaler Strukturen in den Fokus rückt.
Regionale Produkte sind ein Stück Heimat – Heimat, die schmeckt. Regionale Produkte sind Basis regionaler Wirtschaftskreisläufe, die Arbeitsplätze vor Ort schaffen, eine stabile Nahversorgung gewährleisten und die Identifikation mit der Region stärken.
„Nah versorgen“ ist mehr als ein erreichbarer Supermarkt vor Ort. Nahversorgung bedeutet die Sorge um den Erhalt regionaler Strukturen zur Versorgung mit regionalen Lebensmitteln. Stabile Nahversorgungs-Strukturen stärken die Identifikation mit der Region – unserer Heimat.
Der Erhalt einer vielfältigen Landwirtschaft mit ihren nachgelagerten Wertschöpfungsketten trägt wesentlich zu einer resilienten und krisenfesten Nahversorgung bei. Und ist damit relevant für attraktive und lebendige ländliche Räume.
Impressionen
Jetzt als Veranstalter direkt Aktionen eintragen:
Unterstützung dank Schirmherrschaften
Seit vielen Jahren erfährt der Tag der Regionen wertvolle Unterstützung durch Schirmherrschaften aus allen Bundesländern sowie von der Bundesebene – ein Zeichen der Anerkennung, dass die Arbeit des Tag der Regionen von großer Bedeutung ist. Im Jahr 2025 unterstützten Ministerinnen und Minister auf Bundes- und Landesebene den Tag der Regionen und setzten damit ein Zeichen für die Stärken von Regionalität.
Schirmherrschaften in den Ländern
Baden-Württemberg: Peter Hauk, Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz
Bayern: Thorsten Glauber, Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz
Brandenburg: Hanka Mittelstädt, Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz
Hessen: Ingmar Jung, Minister für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat
Mecklenburg-Vorpommern: Dr. Till Backhaus, Minister für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt
Niedersachsen: Miriam Staudte, Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Nordrhein-Westfalen: Silke Gorißen, Ministerin für Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Rheinland-Pfalz: Katrin Eder, Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität
Saarland: Petra Berg, Ministerin für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz
Sachsen: Regina Kraushaar, Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung
Schleswig-Holstein: Werner Schwarz, Minister für Landwirtschaft, ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz
Thüringen: Colette Boos-John, Ministerin für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum
Grußwort
von Heiner Sindel (1. Vorsitzender des Bundesverbands der Regionalbewegung e.V. ) anlässlich der zweijährig stattfindenden Bundestreffen
Der Regionale Weg ist ein Guter Weg
Der Verkauf regionaler Produkte ist aufgrund der vielfältigen Krisen - Pandemie, Klimawandel, Angriffskrieg auf die Ukraine, Energiekrise - extrem eingebrochen. Die Menschen sparen beim Einkaufen von Lebensmitteln. Das ist eine hochbrisante Entwicklung. Damit werden die Elemente einer Nahversorgung auf kurzen Wegen in die Nische gedrängt. Billiganbieter scheinen einmal mehr Krisengewinner zu sein.
Die großen Vorteile regionaler Produkte, die kurzen Wege vom Erzeuger zum Verbraucher, dieses Vertrauen, dieses "Wissen wo's herkommt", diese - immer noch - vielfältige bäuerliche Landwirtschaft, dieses wertvolle Stück Selbstständigkeit im Lebensmittelhandwerk sind hochgradig gefährdet. Dazu kommt das durch Online-Handel fast vollendete Ausbluten vieler Innenstädte.
Was können wir tun?
Nachhaltiges, regionales Wirtschaften, der regionale Wirtschaftskreislauf muss eine eigene, erkennbare Wertigkeit bekommen. Politik und Gesellschaft müssen den regionalen Wirtschaftskreislauf als Voraussetzung für das wirksam werden der viel zitierten Nachhaltigkeit nutzen.
Der Regionalgedanke ist die Sicherheitsarchitektur der Globalisierung - Nahversorgerregionen sind die Elemente dieser Sicherheitsarchitektur und auch die Basis einer lebendigen Land-Stadt-Beziehung sowie das Fundament belastbarer Daseinsvorsorge. Klimaschutz durch kurze Wege der Arbeitsauftrag.
Ein Bundesprogramm "Regionale Wertschöpfung" mit dem Arbeitsziel in Nahversorgerregionen den Erhalt der bäuerlichen Betriebe und der handwerklichen Verarbeitung dieser Produkte besser zu fördern, ist ein gewichtiger Ansatz.
Ich freue mich, auf viele gute Gespräche beim Bundestreffen.
Ihr
Heiner Sindel
1. Vorsitzender
Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Aktuelles aus der Regionalbewegung
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