Regionalität stärken: Austausch im Bayerischen Landtag
Gemeinsam für starke regionale Wertschöpfung
22 Oktober, 2026

Wie können regionale Wertschöpfungsketten gestärkt und kleine Betriebe gezielt unterstützt werden? Darüber sprachen Vertreterinnen und Vertreter des Bundesverbands der Regionalbewegung e. V. (BRB) und von UNSER LAND am 13. Oktober 2026 mit Mitgliedern des CSU-Arbeitskreises Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus im Bayerischen Landtag.

Hermann Kerler (stellvertretender Vorsitzender im Vorstand des BRB) stellte die Arbeit der Regionalbewegung sowie dessen zentrale Handlungsfelder vor. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Politik, Verwaltung und regionale Initiativen enger zusammenarbeiten können, um tragfähige Strukturen vom Acker bis zum Teller zu sichern.
Auch Judith Schermann, Michael Leuckel und Margit Pesch von UNSER LAND gaben Einblicke in ihre Arbeit. Sie machten deutlich, dass Kostensteigerungen viele regionale Initiativen und Betriebe vor erhebliche wirtschaftliche Herausforderungen stellen. Intensiv diskutiert wurden außerdem die Auswirkungen der EmpCo-Richtlinie sowie die Möglichkeiten, mehr regionale Lebensmittel in der Kantine des Bayerischen Landtags einzusetzen.

Kleine Betriebe gezielt unterstützen
Der BRB warb insbesondere für eine stärkere Berücksichtigung kleiner und kleinster Betriebe entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Gesetzliche Vorgaben sollten proportional ausgestaltet werden, damit sie die unterschiedlichen Voraussetzungen und Möglichkeiten der Betriebe angemessen berücksichtigen. Ebenso wichtig sind aus Sicht der Regionalbewegung konkrete Unterstützungsmaßnahmen für die regionale Verarbeitungs- und Vermarktungsinfrastruktur.



Im Bild: Gemeinsam stellten Hermann Kerler vom Bundesverband der Regionalbewegung e.V. (oben links) und UNSER LAND mit Margit Pesch (unten links), Judith Schermann (unten rechts) und Michael Leuckel (oben rechts) ihre Verbandsarbeit im Bayerischen Landtag vor. 





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