Im April 2026 startet die zweite Kursrunde der Weiterbildung für Wertschöpfungskettenentwickler:innen – und das Interesse ist groß: Aus über 40 Bewerbungen wurden 20 Teilnehmende ausgewählt, die nun gemeinsam bis Ende Oktober in eine intensive Lern- und Entwicklungszeit starten. Die Weiterbildung wird erneut vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in Kooperation mit dem Bundesverband der Regionalbewegung e.V. durchgeführt. Ziel ist es, mit der Fortbildungsmaßnahme Menschen zu qualifizieren, die bio-regionale Wertschöpfungsketten im Ernährungs- und Lebensmittelsektor initiieren, koordinieren und begleiten.
Vielfältige Perspektiven – ein gemeinsames Ziel
Die neue Kursgruppe zeichnet sich durch eine spannende Mischung aus: Menschen aus unterschiedlichsten beruflichen Hintergründen entlang bio-regionaler Wertschöpfungsketten kommen zusammen – von Verbänden, Initiativen, aus der Lebensmittelwirtschaft, der Beratung, Regionalentwicklung und Verwaltung. Diese Vielfalt ist bewusst gewählt, denn funktionsfähige Wertschöpfungsketten leben von Zusammenarbeit über Sektorgrenzen hinweg.
Individuell, praxisnah und kollegial
Die Weiterbildung richtet sich sowohl an Berufseinsteigende als auch an erfahrene Praktiker:innen. Die Teilnehmenden definieren ihre eigenen Lern- und Entwicklungsziele für den Kurs und gestalten ihren Lernweg entsprechend ihrer beruflichen Bedarfe. Damit werden die Ausbildungsinhalte der Heterogenität der verschiedenen beruflichen Kontexte gerecht.
Besondere Merkmale der Weiterbildung sind die Verbindung von Online-Lernformaten und persönlichem Austausch in Präsenz sowie einer großen thematischen Bandbreite zur Kompetenzentwicklung.
Weitere Details und Informationen zum Kurs in einer Broschüre hier
Die Weiterbildung ist Teil des Forschungsprojekts „Qualifizierungs- und Coachingprogramm für regionales Bio-Wertschöpfungskettenmanagement (QC_RegioBio)“ und läuft bis zum 31. Dezember 2026. Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat (BMLEH). Es ist zudem in der BioStrategie2030 verankert.