Im Rahmen einer Förderung des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wurde vom Landesverband Regionalbewegung Niedersachsen e.V. intensiv innerhalb weniger Monate ein Projekt zur Stärkung bestehender regionaler Vermarktungsstrukturen in Niedersachsen umgesetzt.
Eine im Projekt durchgeführte Bestandsanalyse identifizierte erhebliche Hemmnisse für regionale Vermarktungsinitiativen und Erzeuger:innen in Niedersachsen. Praxisferne Richtlinien führen derzeit zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber der Lebensmittelindustrie und verteuern regionale Produktion unnötig.
Um dem fortschreitenden Höfesterben entgegen zu wirken, regionale Vermarktungsstrukturen flächendeckend auszubauen und damit die Wertschöpfung im ländlichen Raum zu sichern sind strukturelle Änderungen sowie entsprechende politische Maßnahmen dringend erforderlich.
Die Handreichung des Landesverbandes Regionalbewegung Niedersachsen e.V. fasst sie folgendermaßen zusammen:
🔹 Jetzt Strukturen sichern – nicht nur Projekte fördern
Dauerhafte Förderung regionaler Verarbeitung, Vermarktung und Logistik statt befristeter Einzelmaßnahmen.
🔹 Rahmenbedingungen entschlossen modernisieren
Bürokratie abbauen, Genehmigungen vereinfachen, Regionalität vergaberechtlich absichern und Förderverfahren deutlich verschlanken.
🔹 Nachhaltigkeit als Regierungsauftrag umsetzen
Die Ziele des Niedersächsischer Weg mit landwirtschaftlicher Wertschöpfung verbinden – ressortübergreifend und verbindlich.
Weitere Informationen zum Landesverband Regionalbewegung Niedersachsen e.V.
© ML
v.l.n.r.: Peter Wogenstein (Landesverband Regionalbewegung Niedersachsen e.V.), Miriam Staudte (Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Eberhard Ulrich-Prunzel (Landesverband Regionalbewegung Niedersachsen e.V.), Elke Eickemeier (Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz,Leiterin Referat 106).