Im Herbst 2025 wurden die Akteure aus dem Netzwerk der Regionalbewegung vom Landesverband Regionalbewegung NRW e.V. gebeten, gute Beispiele regionaler Lebensmittelverarbeitung und -vermarktung zu melden. Im Ergebnis konnten 133 Rückmeldungen aus ganz Deutschland verzeichnet werden– von genossenschaftlichen Molkereien über Foodhubs und Handwerksbäckereien bis hin zu mobilen Metzgereien und Lebensmittelmanufakturen. Diese Vielfalt zeigt: Es gibt sie, die Strukturen für eine resiliente, regionale Ernährungswirtschaft – und sie entstehen neu, auch wenn die Bedingungen oft schwierig sind.
Die Rückmeldungen machen aber auch deutlich, wo der Schuh drückt. Wirtschaftlichkeit, zu geringe Mengen für eine rentable Lieferlogistik, fehlende oder unklare Förderstrukturen sowie Personalmangel wurden am häufigsten als Hürden genannt. Gleichzeitig benennen die Betriebe und Initiativen klare Erfolgsfaktoren: engagierte Akteure, kurze Wege, die Nutzung vorhandener Strukturen, Fairness in der Wertschöpfungskette und langfristige Lieferbeziehungen.
Anhang zum Handbuch Regionale Wertschöpfungszentren
Alle Ergebnisse – einschließlich einer Übersichtskarte und einer vollständigen Liste aller gemeldeten Betriebe nach Kategorie und Bundesland – sind jetzt als Anhang zum „Handbuch Regionale Wertschöpfungszentren: Ideen und Hilfestellungen für die Umsetzung" erschienen. Damit wird das Handbuch um konkrete Praxisbeispiele ergänzt und liefert zugleich Belege für den Handlungsbedarf, für den sich die Regionalbewegung einsetzt.
Umfrageergebnisse und Handbuch entdecken
Neue und bewährte Beispiele regionaler Lebensmittelverarbeitung und -vermarktung
Ergebnisse der bundesweiten Umfrage zu regionaler Lebensmittelverarbeitung veröffentlicht
8 Mai, 2026
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