Die Zahlen sind eindeutig: Zwischen 2002 und 2022 ist die Zahl der Unternehmen in der Lebensmittelverarbeitung in Deutschland um 44 Prozent gesunken – in handwerklich geprägten Branchen wie Bäckereien, Mühlen und Fleischereien sogar um bis zu 60 Prozent. Das zeigt die aktuelle Studie der Humboldt-Professur für Nachhaltige Ernährungswirtschaft in Freiburg . Klein- und mittelständische Betriebe sind das Rückgrat einer resilienten, nachhaltigen Ernährungsversorgung – sie sichern regionale Wertschöpfung, Ausbildungsplätze und dezentrale Versorgungsstrukturen, die in Krisenzeiten unverzichtbar sind. Die bisherigen Maßnahmen von Politik und Verbänden, um diesem Strukturwandel entgegenzuwirken, reichen nicht aus. Es braucht einen Kurswechsel.
Mit dem Impulspapier zur Landtagswahl NRW 2027 legt der Landesverband Regionalbewegung NRW e.V. ein konkretes Maßnahmenpaket vor. Die Kernbotschaft: Regionalisierung in der Ernährungswirtschaft als Landesziel im Koalitionsvertrag 2027 verankern – mit kommunalen und landesweiten Ernährungsstrategien, interministeriellem Mandat und messbaren Zielen.
Download:
- Impulspapier zur Landtagswahl NRW 2027: "Den Strukturwandel in der Ernährungswirtschaft durch Regionalisierung nachhaltig gestalten!"
Impulspapier zur Landtagswahl NRW 2027
Den Strukturwandel in der Ernährungswirtschaft aktiv gestalten
30 April, 2026
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