Wie hoch ist der tatsächliche Anteil an regionalen, konventionellen und bio-zertifizierten Lebensmitteln in der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung? Dieser Frage nach belastbaren Zahlen gehen das KErn (Kompetenzzentrum für Ernährung KErn an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft LfL) in Kooperation mit dem FiBL (Forschungsinstitut für biologischen Landbau) und der Hochschule Fulda mit einer aktuellen Online-Befragung von Lieferanten in der Gemeinschaftsverpflegung auf den Grund. Mit der Bayernweiten „Strukturanalyse Gemeinschaftsverpflegung Bayern“ sind alle Lieferanten, die Einrichtungen der bayerischen Gemeinschaftsverpflegung direkt mit Produkten beliefern, aufgerufen sich an der Studie zu beteiligen.
Lieferunternehmen - egal ob Großhandel, Lebensmittehandwerk wie Molkereien bis hin zu landwirtschaftlichen oder verarbeitenden Betrieben mit Direktvermarktung - kennen Warenströme, Mengen und Qualitäten besonders gut. Diese Angaben helfen dabei, ein realistisches Bild der Versorgungssituation in Bayern zu gewinnen. Ziel der Strukturanalyse ist es, Liefermengen sowie ausgewählte Qualitätsmerkmale, insbesondere Regionalität und Bio-Anteil, von Produkten für die bayerische Gemeinschaftsverpflegung zu erfassen. Die Ergebnisse dienen dazu, den Einsatz regionaler Lebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung gezielt weiterzuentwickeln und künftige politische Entscheidungen auf eine solide Grundlage zu stellen.
Zur Studie
Unter allen Teilnehmenden werden kleine Dankeschöns verlost. Außerdem können die eigenen Angaben später mit den Gesamtergebnissen der Studie verglichen werden. Die Teilnahme dauert je nach Produktsortiment etwa 10 bis 30 Minuten und ist bis zum 30. August 2026 möglich.
Bayernweite Studie ‚Strukturanalyse Gemeinschaftsverpflegung Bayern‘
Online-Befragung von Lieferanten in der Gemeinschaftsverpflegung
20 Juli, 2026
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