RegioTester in Bayern

"66+ weise" aus Kulmbach

Unsere RegioTesterin aus Kulmbach war eine besondere Teilnehmerin, denn sie kommt sozusagen vom Fach – sie war als Beraterin für Direktvermarkter tätig. Nun als Rentnerin ist sie unserem Aufruf gefolgt, um sich selbst und all denen, die sie weiterhin im Ehrenamt berät, zu beantworten, wie alltagstauglich der regionale Einkauf ist. Ihre Motivation war die Neugier, ob die Vorurteile wie „zu teuer“, „zu große Verpackungen“, „zu zeitaufwendig“ oder „ungeeignet für Einzelpersonen/ kleine Portionen/…“ zutreffen oder eben doch nicht. Zusätzlich standen für sie die Fahrtwege im Fokus – wie können Autowege vermieden werden? Sie lebt auf dem Land und die Einkaufsmöglichkeiten sind 10-20 km entfernt. Als Pendlerin war das zuvor kein Thema, denn da wurden oft Einkäufe auf dem Arbeitsweg erledigt, aber jetzt als Rentnerin?

Ihr Resümee, auch als Expertin – es gibt (noch) Hürden und jede Menge Überraschungen, wenn man sich drauf einlässt. Sie hat nun wieder mehr auf Vorrat (Speisekammmer und Tiefgekühltes), um nicht wegen jeder Kleinigkeit ins Auto zu steigen, tauscht sich mehr mit den Nachbarn aus und unterstützt lokale Bauernvereinigungen, da es ihr nicht immer möglich ist, direkt auf dem Bauernmarkt einzukaufen. Kurzum, vieles – vor allem Kartoffeln und Getreideprodukte – sind für den Alltagsgebrauch gut regional zu bekommen. Größere Mengen werden portioniert und bei Bedarf genutzt, damit haben sich die Fahrtwege minimiert und auch die Zeit, die es zum Einkaufen braucht. Ihr Einblick von beiden Seiten war für das Projekt sehr wertvoll und bereichernd.

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