Partnertreffen in Wien (AU)

Vom 9. bis 11. April findet das 3. Partner-Treffen im Rahmen dieses Erasmus+- Projektes in Wien in Österreich statt. Im Mittelpunkt des Programms stehen gemeinwohlorientierte, nachhaltige Projekte rund um das Themenfeld Ernährung um die Kleine Stadtfarm in Wien.

 

 

Projekte

Kleine Stadt Farm Wien

Die Mitglieder der Kleinen Stadt Farm bewirtschaften als Verband einen Hof im 22. Wiener Bezirk Lobau. Sie fördern Aktivitäten anderer Vereine und Initiativen mit ökologischen und sozialen Zielsetzungen. Die Mitgliedsorganisationen beschäftigen sich mit so vielfältigen Themen wie dem aufmerksamen und sorgsamen Umgang mit Natur, Tier und Mensch, der Herstellung und Verarbeitung gesunder Lebensmittel, der Förderung kleinteiliger biologisch nachhaltiger Landwirtschaft, mit regionalen Lebensmittelnetzwerken, mit Wiederverwendung von Ressourcen und Kreislaufwirtschaft. Gemeinsam tragen sie zur Gestaltung von Lebensräumen nach ökologisch nachhaltigen sowie sozial verträglichen Maßstäben bei. Zur Kleinen Stadt Farm gehören u. a. folgende Initiativen: LoBauerInnen, NaLeLa, Operation Grüner Daumen, Wilde Rauke, und einige mehr.

Verband Kleine Stadtfarm

Die LoBauerInnen

Die LobauerInnen ein gemeinschaftliches Bio-Landwirtschaftsprojekt (eine CMA = community made agriculture). Entstanden ist die Initiative aus einer Lebensmitteleinkaufsgemeinschaft. Doch bald wollten die Mitglieder selber ihr Gemüse anbauen, suchten Ackerland und gründeten die LoBauerInnen. Zentrale Motivation zur Gründung des Vereins war die Verantwortung für die Ernährung in die eigene Hand zu nehmen und damit unabhängig von Lebensmittelketten zu werden. Seit 2012 bewirtschaften etwa 60 Mitglieder ein 4000 m² großes Feld und ein 500 m² großes Gewächshaus in der Wiener Lobau. Gepachtet von der Stadt Wien. Sie wollen Beispiel geben: für biologisch nachhaltiges Wirtschaften, gemeinsam arbeiten, sich entwickeln, weiterbilden. 

Die LoBauerInnen

Vortrag (Download)

NaLeLa

NaLeLa steht für die Begriffe Natur, Leben und Landwirtschaft und ist eine Bildungswerkstatt mit umfangreichem Bildungsangebot auf einem Bauernhof im 22. Wiener Bezirk. In den Seminarräumen werden Workshops rund um die Themen Natur, Umwelt, saisonale und regionale Ernährung und Landwirtschaft angeboten. Egal ob Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senioren – gemeinsam werden unter anderem Butter und Topfen, verschiedenes Backwerk, Naturkosmetika, Seifen und Farben aus Pflanzen hergestellt, spannende Kräuterwanderungen gemacht oder kleine Kunstwerke aus der hofeigenen Schaf- und Alpacawolle gefilzt. Der Hof ist auch Zuhause verschiedener Tiere wie Hühner, Kaninchen, Ziegen, Schafe, Alpacas, Lamas, Meerschweinchen und Bienen. 

 

http://www.nalela.at/

geLa Wilde Rauke

Der Verein geLa Wilde Rauke wurde 2012 als CMA (solidarische Landwirtschaft) gegründet. Die Vereinsmitglieder verbindet das Interesse an biologischer Landwirtschaft und  an gesunder Ernährung. Sie übernehmen Verantwortung für den Boden als Grundlage ihrer Ernährung. Im Sinne von Regionalität, Saisonalität. Sie achten auf eine große Pflanzen- und Sortenvielfalt. Sie setzen verschiedene Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit: Einhaltung einer Fruchtfolge mit Brache, Anbau in Mischkultur, Kompostierung, schonende Bodenbearbeitung, Mulchen. Der Hektar ist wie folgt eingeteilt: 20% Obstbaumwiese, 40% Gemüse und 40% Gründüngung und Blühstreifen.

www.wilderauke.at

geLa Ochsenherz

„geLa Ochsenherz“ (geLa = gemeinsam Landwirtschaften; Ochsenherz = alte Möhrensorte) ist eine CSA in der Nähe von Wien. Eine Gemeinschaft von Konsumenten unterstützt einen Landwirt durch die regelmäßige Zahlung eines Beitrages und erhält dafür wöchentlich Ernteanteile proportional zur Beitragshöhe. Sie erhalten regionale, erntefrische Nahrungsmittel, tragen aber auch das Risiko von Ernteausfällen mit. Hof und Gemeinschaft unterstützen sich gegenseitig. Die Menschen nehmen Anteil am Land, das sie ernährt und übernehmen auch die Verantwortung dafür. Dafür können sie mitbestimmen und mitgestalten. Der Fokus liegt nicht auf dem Anbau profitabler Ertragssorten, sondern auf der Versorgung mit reichhaltigem, sortenreichem Gemüse über das gesamte Jahr sowie auf einer nachhaltigen Bewirtschaftung des Bodens. Der Hof produziert auf einer Fläche von etwa 4 ha über 60 Gemüsearten, dazu auch noch Kräuter und etwas Beerenobst. Angebaut werden samenfeste Sorten, viele von ihnen werden im Betrieb weitervermehrt. Damit ist der Ochsenherz Gärtnerhof unabhängig vom internationalen Saatgutmarkt.

http://www.ochsenherz.at/

Vortrag (Download)

Laaer Bergbauern

Die Laaer Bergbauern sind eine CMA (solidarische Landwirtschaft) i Wien. Die Initiative ging aus einem Kunstprojekt hervor, das sich mit ehemaligen Versorgergärten (zur Versorgung der Arbeiterklasse in den 20 Jahren gegründet) beschäftigte. Ziel ist es, lokale und biogische Lebensmittel zu produzieren, neue Sorten und innovative Methoden auszuprobieren, für sich selber und für ihre Kinder einen Bezug zur Natur und zu den Lebensmittel herzustellen und die Flächen der Stadt wieder für Lebensmittelerzeugung zu gewinnen. Der Verein erstellt gemeinsam einen jährlichen Anbauplan und baut Obst und Gemüse gemeinschaftlich an. Es gibt keine Unterparzellierung wie beim „Gemeinschaftsgärten“ (d.h., jedes Gemüse nur einmal). Die Laaer BergbauerInnen fühlen sich einer gemeinschaftlichen, solidarischen Produktionsform verpflichtet.

http://www.laaerbergbauern.wien/

Vortrag (Download)

Rathaus-Bienen

Die Rathaus-Bienen sind an der Südseite des Dachs untergebracht. Das reiche Nahrungsangebot im nahegelegenen Rathauspark soll für den entsprechenden Wohlfühlfaktor bei den Blütenstaubsammlern sorgen. In Wien gibt es aktuell 600 Imker mit insgesamt 5.267 Bienenvölkern. 450 davon stehen auf städtischem Grund. Die Vorteile des Stadtbienenstandes: - keine Belastung durch Pestizide und Neonicotinoide - kaum natürliche Feinde - große Diversität im Nahrungsangebot durch die zahlreichen Parks, Grünstreifen, Alleen, Balkonpflanzen und begrünten Hinterhöfe.


http://www.rathausimker.wien/

Vortrag (Download)

Servicestelle „Garteln in Wien“ – Bioforschung Austria

Die Service- und Informationsstelle für „Garteln und regionale Gemüseversorgung in Wien“ bei der außeruniversitären BioForschungAustria versorgt Wiener mit Garteninformationen und Beratung: • Sie können sich informieren, wo sie in Wien selbst garteln oder frisches, regional produziertes Gemüse beziehen können, ohne selbst gärtnerisch tätig zu werden. • Angeboten wird auch Beratung bei der Gründung und Startphase von Garten-Initiativen rund um erste Schritte, Rechtsform, Kosten, Ansprechstellen, Flächen etc. • Ein weiterer Schwerpunkt der Bioforschung ist „Garteln lernen“ für Interessierte: „Tage der offenen Gartentür“ und Kurse unter dem Motto „Miteinander Bio-Garteln“. • Außerdem gibt es Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche und verschiedene Workshops.

http://garteln-in-wien.at/

Die Regionalbewegung: Kalender - Aktuelles und Termine

Partner

Die Partner stellen sich vor!

[weitere Infos]

Erfahren Sie mehr über die Projektergebnisse

[weitere Infos]