Archiv

Hier erhalten Sie einen Überblick über die bisherigen Veranstaltungen, Newsletter etc. der Regionalbewegung NRW vor November 2014

Oktober 2014

„Stärkung von Regionalinitiativen durch Qualitätssicherung – Fallbetrachtung Oregional Rhein-Waal“

Im Rahmen der Workshopreihe „Regional mit Qualität“ lud der Bundesverband der Regionalbewegung in NRW alle Interessierten gemeinsam mit dem Katholischen Bildungszentrum Wasserburg Rindern am 28. Oktober 2014 zur Veranstaltung „Stärkung von Regionalinitiativen durch Qualitätssicherung – Fallbetrachtung Oregional Rhein-Waal“ nach Kleve ein.

Der Verein „Oregional Rhein-Waal e.V.“ mit Sitz auf der Wasserburg Rindern wurde im September 2012 gegründet. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die Erzeugung regionaler Lebensmittel in der deutschniederländischen Region zwischen Rhein/Waal und Maas zu fördern. Gleichzeitig sollen die Verbraucherinnen und Verbraucher dazu ermutigt werden, mehr regionale Erzeugnisse in den Haushalten bzw. Einrichtungen zu verwenden. Derzeit arbeitet die Initiative an der Entwicklung eines glaubwürdigen Richtliniensystems, das den Erwartungen der Verbraucher entspricht und natur- sowie umweltverträgliche Landbewirtschaftung befördert.

Die Veranstaltung richtete sich an alle Regionalinitiativen, LEADER-Gruppen, Wirtschaftsförderer, Direktvermarkter und Hofläden, Hochschulen/Universitäten, (landwirtschaftliche) Betriebe, Vertreter aus der Politik und weitere regional Interessierte aus Nordrhein-Westfalen. Anhand des Vereins „Oregional Rhein-Waal“ wurden aktuelle Problemstellungen diskutiert und zukünftige Schritte zur Stärkung der Regionalinitiative aufgezeigt.

Veranstaltungsprogramm

 

Vorträge:

Was ist glaubwürdige Regionalvermarktung? Position des BRB

Die Dachmarke Rhön. Qualitätskriterien und ihre Kontrolle

Oregional Rhein-Waal - grenzüberschreitende Regionalmarke am Niederrhein

Regionale Kooperative Oregional

Ergebnisse des Worldcafés

 

April 2014

"Ist gentechnikfreie Regionalvermarktung möglich?" 

Im Rahmen der Workshopreihe „Regional mit Qualität“ lud der Bundesverband der Regionalbewegung in NRW gemeinsam mit dem Kreis Steinfurt und der Landwirtschaftskammer NRW alle Interessierten am 29. April 2014 von 9.30 Uhr bis 14.30 Uhr ganz herzlich zur Veranstaltung „Ist gentechnikfreie Regionalvermarktung möglich?“ in das Grüne Zentrum nach Saerbeck ein.

Das Thema „Gentechnikfreiheit“ gewinnt eine immer größere Bedeutung. Dabei stellen sich verschiedene Fragen, wie z.B.: Welche Folgen hat eine unkontrollierte Verbreitung von Gentechnikpflanzen für die Artenvielfalt? Ferner führen ungeklärte Risiken für die Gesundheit dazu, dass die Mehrheit der Bevölkerung gentechnisch veränderte Lebensmittel ablehnt.

Einige Regionalvermarktungsinitiativen in Nordrhein-Westfalen haben eine gentechnikfreie Produktion in ihren Richtlinien festgeschrieben, andere tun sich schwer damit, da beispielsweise gentechnikfreie Futtermittel in der jeweiligen Region nur begrenzt verfügbar sind.

Während der Veranstaltung wurden die Auswirkungen des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen auf Umwelt und Gesundheit aufgezeigt, die Möglichkeiten des Einsatzes heimischer Leguminosen in der Tierfütterung und deren Wirtschaftlichkeit thematisiert sowie die Herausforderungen einer gentechnikfreien Produktion diskutiert. Neben kurzen Impulsvorträgen standen der Austausch, die Beratung und die Praxisnähe im Mittelpunkt der Veranstaltung. 

Veranstaltungsprogramm

Vorträge:

Auswirkung des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen auf Umwelt und Gesundheit

Aktivitäten im Kreis Steinfurt

Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in NRW

Chancen und Risiken der Gentechnik aus berufsständischer Sicht

Position der Regionalinitiative bergisch pur

Heimische Leguminosen in der Tierfütterung und deren Wirtschaftlichkeit

NRW isst gut - neue Dachmarke für NRW

 

Workshop "Regionalvermarktung und Kulturlandschaft - bewährte und gute neue Wege"

Am 4. April 2014 organisierte die Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) gemeinsam mit dem ZeLE NRW, der Regionalinitiative bergisch pur, der Biologischen Station Oberberg, der Biologischen Station Rhein-Berg, Stadt- und Land in NRW e.V. sowie dem Bundesverband der Regionalbewegung in NRW eine Veranstaltung zum Thema „Regionalvermarktung und Kulturlandschaft – bewährte und gute neue Wege“ in Nümbrecht. 

„Regionalität“ entwickelt sich zum Verkaufsschlager. Unter dem Motto wird verkauft, was geht – Orangensaft aus Bayern, Kaffee aus Norddeutschland. Aber auch ehrliche Regionalprodukte, wie sie engagierte Regionalinitiativen anbieten: Fleisch, Marmelade und Säfte wirklich von nebenan. Regionalität ist eine Chance. Denn eine funktionierende und fundierte Regionalvermarktung bietet Landwirtschaft und Kulturlandschaft Perspektiven. Gemeinsam können Werte gefördert und auch aktiver Kulturlandschaftsschutz etabliert werden. Die Wertschätzung bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern befindet sich im Wandel – teilweise lässt sich eine Abkehr von der Mentalität, nur billig einkaufen zu wollen, erkennen.

Eine neue Richtschnur können die Kriterien sein, die vom Bundesverband der Regionalbewegung in NRW für die Auszeichnung von Regionalvermarktungsinitiativen „Regional Plus – fair für Mensch und Natur“ entwickelt wurden. Diese wurden in der Tagung vorgestellt und diskutiert. Zudem zeigten Best Practice-Beispiele, wie Regionalvermarktung der regionalen Wertschöpfungskette und auch dem Naturschutz nutzt. 

Veranstaltungsprogramm

 

 

April 2013

Workshop "Erfolgsmodell Regionalinitiative"

Rund 30 Interessierte aus ganz Nordrhein-Westfalen nutzten am 15. Mai im Kirchlichen Zentrum der Stiftung Eben-Ezer in Lemgo die Chance, sich unter dem Titel „Erfolgsmodell Regionalinitiative – Stark beginnen Schritt für Schritt“ über den Stand der Regionalinitiativen in NRW zu informieren und sich einen Einblick in die regionale Gemeinschaftsverpflegung der Initiative Oregional aus den Niederlanden zu verschaffen. 

Ganz im Zeichen des Austausches, der Beratung und der Praxisnähe stand am Nachmittag ein Worldcafé zu den Themen „Vertriebszweig Gemeinschaftsverpflegung“, „Öffentlichkeitsarbeit und bürgerschaftliches Engagement“ sowie „Erfolgsmodell Regionalinitiative – Stark beginnen Schritt für Schritt“. 

Veranstaltungsprogramm

Vorträge:

Erfolgsmodell Regionalinitiative - Stark beginnen Schritt für Schritt

Zum Stand der Regionalvermarktungsinitiativen in Nordrhein-Westfalen 

Regionale Gemeinschaftsverpflegung als Chance für Regionalinitiativen - Erfahrungen aus den Niederlanden

"Der Selfkant" - eine Regionalmarke entsteht

Herausforderungen Regionalvermarktungsinitiative - Erfahrungen von Lippequalität

 

März 2013

Stand der Regionalinitiativen in NRW

Zur Erstellung einer Übersicht zum Stand der Regionalinitiativen in Nordrhein-Westfalen, wurden Anfang 2013 insgesamt 59  Regionalvermarktungsinitiativen, Erzeugerzusammenschlüsse und Streuobstinitiativen in NRW angeschrieben. Bis Anfang April hatten die Initiativen Gelegenheit, sich an der Befragung zu beteiligen. Insgesamt nahmen fast 50 % der Initiativen an der Befragung teil. 

Die Ergebnisse der Befragung im Überblick

Zusammenfassung der Ergebnisse 

Die Regionalbewegung: Kalender - Aktuelles und Termine

Ihr Kontakt zur Regionalbewegung NRW

Landesverband Regionalbewegung NRW
1. Vorsitzende
Brigitte Hilcher 
Tel.: 05643-948537
E-Mail: hilcher@regionalbewegung.de