Tagung für den ländlichen Raum „Das Leben im Dorf lassen! – für die Zukunft der Stadt“ am 19 . April in Feuchtwangen

Die bayerischen Staatsminister Werner Schnappauf und Josef Miller sind zu Gast in Feuchtwangen. Unter dem Motto „Das Leben im Dorf lassen! – für die Zukunft der Stadt“ findet am 19. April in der Stadthalle Kasten in  Feuchtwangen der Fachkongress für ländliche Räume des Bundes-verbandes der Regionalbewegung statt. Rund 150 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet reisen nach Mittelfranken, um die Meinungen und Einschätzungen namhafter Referenten in Bezug auf Regionalentwicklung in ländlichen Räumen zu verfolgen. Ziel der Veranstaltung ist es, modellhaft Regionale Allianzen zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu initiieren.

Gleich zwei bayerische Staatsminister, Werner Schnappauf und Josef Miller, sind der Einladung von Heiner Sindel, erster Vorsitzender des Bundesverbandes der Regionalbewegung, gefolgt und sprechen in Feuchtwangen aus politischer Sicht über dezentrale Strukturen in ländlichen Räumen.

Themenschwerpunkte sind neben Nahversorgung, die Stärkung von Innenstädten, regionales Handwerk und Dienstleistungen sowie die Tourismusförderung und soziale Bereiche.

„Gerade angesichts des uns bevorstehenden Klimawandels, werden kurze Wege vom Produzenten zum Verbraucher die Zukunft nachhaltigen Wirtschaftens sein“, ist Heiner Sindel überzeugt. Der Bundesverband der Regionalbewegung verbindet Allianzpartner elementarer gesellschaftlicher Gruppen, um regionale Potenziale zu stärken und somit wirksame Instrumente zur Stabilisierung und Wiederbelegung regional orientierten Wirtschaftens vorzubereiten.

Eine starke Regionalentwicklung braucht eine enge Verzahnung von Landwirtschaft, Handwerk und Dienstleistungen, regionalen Finanzdienstleistern und Kommunal-politik. Rund vierzig Referenten – Landräte, Bürgermeister, Bundespolitiker und Verbandsvertreter - geben in Feuchtwangen den Startschuss zu einer bundesweiten Kampagne, die regionale Wirtschaftskreisläufe stärker ins Bewusstsein der Verbraucher rücken soll. „Das große Interesse an dieser Tagung von allen Seiten zeigt uns, dass die Gewichtung ländlicher Räume und regionaler Vermarktungs-strukturen für die Lebensqualität von Stadt und Land von enormer Bedeutung sein wird“, unterstreicht Heiner Sindel.

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