REGIOkommune – ein bundesweiter Wettbewerb für Städte und Gemeinden

Weitere Informationen und die Online-Bewerbung finden Sie unter www.regiokommune.de

Im Rahmen des Bundespreises REGIOkommune werden Städte und Gemeinden dazu aufgerufen, innovative Ansätze zur Steigerung der Erzeugung, der Verarbeitung und des Absatzes von regionalen Produkten und Dienstleistungen vorzustellen, die sie in Zusammenarbeit mit der örtlichen Wirtschaft, Institutionen, Regionalinitiativen und Verbänden umsetzen. Auch Ideen für Beiträge zur Stärkung der Identität in der Region und zur Verbesserung des Zusammenhalts sind gesucht. Der Bundesverband der Regionalbewegung möchte mit seinen Kooperationspartnern Projekte und Initiativen aufspüren, bekannt machen und zur Nachahmung anregen.

Gesucht werden Projekte und Initiativen, die folgende Ziele verfolgen und dabei bereits Fortschritte gemacht haben:

  • Vernetzung der Akteure in der Region zum Aufbau von wirksamen Stadt-Land-Beziehungen
  • Steigerung der Akzeptanz bei Verbraucherinnen und Verbrauchern gegenüber regionalen Produkten
  • Bewusstseinsbildung in Bezug auf die Vorteile regionaler Wertschöpfungsketten
  • Sicherung der Nahversorgung in ländlichen Räumen, Stärkung des innerörtlichen Einzelhandels und des Handwerks
  • Identifizierung und stärkere Nutzung regionaler Potenziale
  • Förderung des Klimaschutzes durch kurze Wege
  • Verbesserung des Marktzugangs für kleine und mittlere Unternehmen
  • Förderung des bürgerschaftlichen Engagements
  • Schaffung von Bleibeperspektiven im ländlichen Raum
  • Verbesserung der Willkommenskultur

Sowohl Infrastrukturmaßnahmen der Kommunen als auch die Unterstützung lokaler und regionaler Initiativen und Betriebe beim Absatz regionaler Produkte können Elemente einer wirkungsvollen Stadt-Land-Beziehung sein.

Der Bewerbungszeitraum ist von 1. Februar bis 15. Juni 2016. Hier können Sie sich bewerben!

Hier finden Sie die Pressemitteilung zum Bewerbungsstart des Bundespreises REGIOkommune.

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…und das kann beispielsweise eine REGIOkommune ausmachen 

Verfügbarkeit und Sichtbarkeit regionaler Produkte

  • Regionale Versorgung in öffentlichen Einrichtungen – z.B. Vereine, Generationenhäuser, Kliniken, Senioreneinrichtungen, Kindertagesstätten, Kirchen etc.
  • Regionale Gemeinschaftsverpflegung in Schulen, Kindergärten, sozialen Einrichtungen
  • Verwendung regionaler Produkte in der Gastronomie – Durchführung von Aktionswochen
  • Wirksame Präsentation regionaler Produkte im Sortiment des lokalen Einzelhandels
  • Gut akzeptierte Regionalmarken und funktionierende Regionalinitiativen

 

Unterstützung regionaler Betriebe

  • Regionaler Einkaufsführer – Bekanntmachung von in der Region ansässigen Betrieben
  • Erhalt und Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen in der Region durch dezentrale Strukturen und Sicherung der berufsbildenden Infrastruktur
  • Ausbildungsplatzförderung
  • Ausschreibungsverfahren öffentlicher Aufträge unter Nutzung der Spielräume im Interesse kleiner und mittlerer Unternehmen (z.B. durch Orientierung am „Europäischen Leitfaden für bewährte Verfahren zur Erleichterung des Zugangs kleiner und mittlerer Unternehmen zu öffentlichen Aufträgen).

 

Öffentlichkeitsarbeit

  • Aktionen zum Thema Regionalität
  • kulturelle Veranstaltungen zur Stärkung der regionalen Identität
  • Durchführung und Bewerbung regelmäßiger regionaler Bauern- und Handwerkermärkte
  • Durchführung von Schauwerkstätten und Tagen des offenen Hoftores
  • Beteiligung am Tag der Regionen
  • Beteiligung bei den Geschmackstagen
  • Bewerbung und Durchführung von Stadt- und Landtouren

 

Bewertungskriterien

Teilnehmende Projekte werden auf die Erfüllung folgender Kriterien untersucht. Diese werden von einer fachkundigen Jury bewertet.

Regionalität
Sind die Region sowie das Verständnis von Regionalität im Rahmen des Projektes bzw. der Initiative plausibel definiert? Wird diese transparent dargestellt und kommuniziert?

Kooperation/Netzwerke
Findet eine Vernetzung von ideellen und wirtschaftlichen Akteuren statt (z.B. Duales Modell)? Wie sind die Netzwerke von Politik, Wirtschaft und Bürgern innerhalb der Kommune gestaltet?

Aktive Rolle der Kommune
Nimmt die Kommune in dem Projekt bzw. in der Initiative eine aktive Rolle ein (Finanzierung oder Unterstützung des Projektes/der Initiative, Wegbereitung des Projektes/der Initiative, Kommunikation des Projektes/der Initiative o.ä.)?

Dauerhaftigkeit durch Strukturbildung und regionale Wirtschaftskreisläufe
Welche (wirtschaftlichen) Impulse hat das Projekt bzw. die Initiative ausgelöst? Ist abzusehen, dass sich Strukturen bilden können, die dauerhaft Bestand haben?

Regionale Vielfalt
Was bedeutet der Erfolg für die regionale Identität, für das Zusammenleben der Menschen oder für die Attraktivität der Region bzw. Kommune?

Verbraucherbewusstseinsbildung
Wie und in welchem Maße werden die Verbraucher für das Projekt bzw. die Initiative informiert und sensibilisiert?

 

Teilnahmebedingungen

Im Rahmen des Bundespreis REGIOkommune können Gruppen von Institutionen, Verbänden, Vereinen, Regionalinitiativen und Unternehmen ausgezeichnet werden. Die Einreichung der Bewerbung muss durch die Kommune erfolgen. Aus den Bewerbungsunterlagen muss nachvollziehbar hervorgehen, dass die dargestellten Initiativen und Projekte bereits in der Umsetzung oder schon abgeschlossen sind.

Der Bewerbungszeitraum ist der 1. Februar bis 15. Juni 2016. Hier können Sie sich bewerben.

 

Jury und Auszeichnung

Die Jury besteht aus den Kooperationspartnern des Projektes und einem Vertreter aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und wird namentlich nach Ablauf der Bewerbungsfrist offiziell bekannt gegeben. Nach einer formalen Vorabbewertung durch den Bundesverband der Regionalbewegung entscheidet die Jury allein über die Vergabe der Auszeichnungen.

Über die Vergabe des Preisgeldes in Höhe von insgesamt 4.500 Euro entscheidet die Jury. Die zentrale Auszeichnungsveranstaltung findet im Oktober 2016 im Rahmen des "Tag der Regionen" statt.

 

 

Zukunftsforum Ländliche Entwicklung - Präsentation des Bundespreis REGIOkommune

Die Regionalbewegung stellte den Bundespreis REGIOkommune erstmalig im Rahmen des Zukunftsforums Ländliche Entwicklung am 20. Januar 2016 im CityCube in Berlin vor!

Neben Beiträgen der namhaften Kooperationspartner lieferte der Geschäftsführer der CIMA Beratung + Management GmbH Roland Wölfel Input zu der Frage, wie sich Städte und Gemeinden mit dem Thema „Regionalität“ neu erfinden können und welche Chancen daraus entstehen. Praktische Beispiele zur Verankerung von "Regionalität" in der Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung diskutierten BürgermeisterInnen dann am Nachmittag.

 

Downloads

Kooperationspartner:

Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V.

Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH)

Deutscher Bauernverband e.V. (DBV)

Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA)

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)

Aktionsbündnis Tag der Regionen

Projektträger:

Bundesverband der Regionalbewegung e. V.

Projektförderer:

Kontakt:   
Bundesverband der Regionalbewegung e.V.
Ilonka Sindel und Jana Betz
Hindenburgstraße 11
91555 Feuchtwangen
T: 09852 1381
F: 09852 615291
E-Mail: sindel@regionalbewegung.de, betz@regionalbewegung.de

 

 

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