Sachbücher

  • Wilfried Bommert, 2014: Brot und Backstein - Wer ernährt die Städte der Zukunft?

    Auf den Trümmern der alten Industrien in Detroit entstehen Beete und Äcker, auf den Dächern von New York und Wien leben neuerdings Bienen und mitten in Berlin-Kreuzberg übt man in den Prinzessinnengärten eine urbane Landwirtschaft. 
    Wilfried Bommert zeigt anhand zahlreicher Beispiele auf, wie die Zivilgesellschaft auf den drohenden Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems reagiert und regionale Versorgungskonzepte neu entdeckt. Wer die Vorreiter sind, welchen Weg sie gehen, wer sie wissenschaftlich und politisch begleitet und wie sie die Welternährung verändern, erfahren Sie in diesem Buch.
  • Kristina Pezzei, 2013: Verkaufen können wir selber! Wie sich Landmenschen ihren Laden zurück ins Dorf holen

    Gemeinsam sind den betrachteten Dorfläden die Menschen, die dahinter stehen: Pfiffige, mutige Bürgerinnen und Bürger, die sich mit der fehlenden Nahversorgung in ihrer Mitte nicht mehr abfinden wollten. Sie planten, sammelten Geld, schlossen sich zu Bündnissen zusammen, renovierten, fanden Lieferanten und legten Sortiment und Preise fest. Ohne Impuls von oben, oft auch ohne finanzielle Unterstützung, dafür mit vielen ehrenamtlichen Einsatz und der Bereitschaft, neue Wege auszuprobieren. Das beste daran: Es kann funktionieren, und so manche Geschichte vom Land taugt zum Vorbild für Städter.

  • Gudrun Mehlo, 2011: Natürlich essen rund ums Jahr

    Das Buch soll den interessierten Leser dabei unterstützen, den überaus reichnhaltigen Markt der Nahrungsmittel Mitteleuropas besser zu überbliken und zu nutzen. Es spricht alle an, die sich mit regio-saisonalen Gedanken befassen, die von Fertignah-rungsmitteln Abstand gewinnen wollen und die Lust darauf haben, öfter mal selbst zu kochen. Die Rezepte sind einfach gehalten, aber durch ihre Internationalität überaus interessant.
  • Thilo Bode, 2008: Abgespeist. Wie wir beim Essen betrogen werden und was wir dagegen tun können.

    Gift in Lebensmitteln ist legal, Konsumenten werden systematisch betrogen. Gesunde Lebensmittel, die nicht die Umwelt zerstören, gibt es nur für Leute mit Geld. Dagegen können sich Verbraucher nicht wehren – schon gar nicht mit einer »Politik des Einkaufswagens« - denn sie sind recht- und machtlos.
  • Hans-Peter Dürr, 2009: Warum es ums Ganze geht - Neues Denken für eine Welt im Umbruch.

    Hans-Peter Dürr gibt neue Antworten auf alte Fragen. Er zeigt auf, dass die Verwerfungen unserer Zeit – ob Kriege, Klimawandel oder die Krise der Ökonomie – die fatalen Folgen alten Denkens und eines überkommenen Weltbildes sind. Ein Paradigmenwechsel steht an!
  • Heiner Geißler, 2009: Ou Topos - Suche nach dem Ort, den es geben müsste.

    Glück auf der Erde zu finden ist der Wunsch aller Menschen. Aber was Einzelnen gelingt, nämlich ihr Glück zu finden in der Liebe oder durch Entsagung, scheint für die ganze Menschheit unerreichbar zu sein. In seinem Buch – gleichermaßen Essay wie Autobiographie – erweist sich Heiner Geißler als einer der aufregendsten Denker in Deutschland.
  • Ulrich Grober, 2010: Die Entdeckung der Nachhaltigkeit. Kulturgeschichte eines Begriffs.

    Das von Hans Carl von Carlowitz 1713 erstmals beschriebene Dreieck der Nachhaltigkeit - ökologisches Gleichgewicht, ökonomische Sicherheit und soziale Gerechtigkeit - ist heute als "sustainable development" in aller Munde. Ulrich Grobers (Zeit)Reise führt uns zum Sonnenkönig und in die deutschen Fürstenstaaten, erzählt vom sächsischen Silberbergbau und vom Holzmangel.
  • Silke Helfrich, Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.), 2008:
    Wem gehört die Welt? Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter.

    Gemeingüter sind verlässlich. Das unterscheidet sie von den (Finanz-) Märkten. So wichtig und richtig Forderungen nach staatlicher Regulierung prinzipiell sind. In der gegenwärtigen Neujustierung der Kräfteverhältnisse zwischen den Akteuren muss ein grundsätzlich neues Gleichgewicht zwischen einer lebendigen Bürgergesellschaft, dem Markt und dem Staat erstritten werden.
  • Leo Hickman, 2006: Fast Nackt: Mein abenteuerlicher Versuch, ethisch korrekt zu leben.

    Ein Jahr lang hat der Journalist Leo Hickman versucht, ohne schlechtes Gewissen zu leben: gesunde Ernährung, schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen und der Versuch, seine Kaufkraft bestimmten großen Konzernen zu entziehen. Voller Humor berichtet er davon, wie seine Familie und er sich erfolgreich umgestellt haben – und ihr Leben auf den Kopf.
  • Andreas Hoppe, Jacqueline Roussety, 2009:
    Allein unter Gurken. Mein abenteuerlicher Versuch, mich regional zu ernähren.

    Bio war gestern – jetzt ist regional essen angesagt. Doch wie schafft man es, nur das zu essen, was in der Nähe wächst? Ruft da gleich der Schrebergarten? Und gibt’s im Winter mehr als Kraut und Rüben? Andreas Hoppe hat es ausprobiert. Und entdeckt, wie köstlich ein gutes Gewissen ist – auch ohne gleich perfekt zu sein.
  • Dorling Kindersley (Hrsg.), 2008: FAIR KOCHEN. Köstliches aus aller Welt mit Fairtrade-Produkten.

    In "Fair Kochen" stellen Prominente, renommierte Köche und Fairtrade-Kunden ihre Lieblingsrezepte für Fairtrade-Produkte vor. Mit 137 köstlichen Rezeptideen wie Grünteehähnchen mit Zitronenreis, Lamm-Tagine usw. bringen sie die faszinierenden Kochtraditionen Afrikas, Asiens und Lateinamerikas in Ihre Küche.
  • Christa Müller, Andrea Baier, Karin Werner, 2007:
    Wovon Menschen leben - Arbeit, Engagement und Muße jenseits des Marktes.

    Zwei Drittel der gesellschaftlich notwendigen Arbeit bestehen aus Hausarbeit, Eigenarbeit und Ehrenamt. Das vorliegende Buch zeigt anhand zahlreicher Fallbeispiele u. zeitdiagnostischer Analysen, welche Bedeutung diese »andere Ökonomie« im Alltag von Menschen hat.
  • Jens Mecklenburg, 2010: Genuss- und Einkaufsführer Schleswig-Holstein.

    Der Einkaufsführer führt zu den besten regionalen Lebensmittelproduzenten und Direktvermarktern in Schleswig-Holstein. Ob Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst, Wild und Geflügel, . . . – Food-Journalist und Genussexperte Jens Mecklenburg hat sie alle getestet und stellt die besten Bauern, Bäcker, Fischer und Käser des Landes vor.
  • Romuald Schaber, 2010: Blutmilch. Wie die Bauern ums Überleben kämpfen.

    Er ist nur ein einfacher Bauer, aber wenn die Chefs der Milchkonzerne einen Mann fürchten, dann ihn: Romuald Schaber.  33 000 Milchbauern hat der Milchrevoluzzer aus dem Bauernverband herausgeführt, weil die sich dort verraten und verkauft vorkamen. Romuald Schabers Buch ist die bewegende Geschichte eines Mannes, der gegen das Bauernsterben in Europa kämpft.
Die Regionalbewegung: Kalender - Aktuelles und Termine

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